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Existenzgründung

Geschäftsmann, To-do Liste, Mann, Zettel, ZeitmanagementSie wollen den Weg in die Selbständigkeit als Unternehmer oder Freiberufler angehen und stehen vor einem Berg von Fragen, sehen sich Unsicherheiten und mancher Hürde ausgesetzt. Dieser Internetauftritt will Gründern eine Orientierungshilfe geben, indem Grundlagen der Gründung, vertiefendes Wissen, nützliche Tipps und Anleitungen/Vorlagen zur Bewältigung der Gründungs- und Festigungsaufgaben bereitgestellt werden.

 

Neugründung, Übernahme, Verbundgründungen

Gründungen sind nicht schematisch einzuordnen, denn die Wege in die Selbstständigkeit haben sich potenziert. Neben den klassischen Gründungen eines Handwerksbetriebes, der Eröffnung eines Bistros oder Ladengeschäfts werden zunehmend im Verbund mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und/oder Business Angel Unternehmen ins Wirtschaftsleben gestartet. Eine erfolgreiche Existenzgründung setzt nicht immer eine Neugründung voraus. Gründerinnen und Gründer denken oft nicht an eine Übernahme (Unternehmensübernahme, Unternehmensnachfolge, vorweggenommene Erbfolge). Alle Gründungen setzten aber eins voraus, man muss den Markt und die Wirtschaft aber auch die gesetzlichen Vorgaben und  notwendigen Formalien kennen und beachten, damit ein stabiles, erfolgreiches am Markt etablierendes Unternehmen aufgebaut werden kann.

Geschäftsidee

Geschäftsmann, nachdenklich, viele Ideen

Jeder Schritt in die Existenzgründung beginnt mit der Suche oder Ausgestaltung einer passenden Geschäftsidee. Neben völlig neuen Ideen, sind es häufig einfache Verbesserungen oder die Beschreitung anderer Wege zum Ergebnis Dienstleistung und/oder Produkt.

Hier werden neue und interessante Geschäftsiddeen vorgestellt und näher beleuchtet.

 

Wahl der Rechtsform

Auf dem Weg in die Selbständigkeit steht der Existenzgründer vor der Wahl der geeigneten Rechtsform für das Unternehmen. Neben Haftungsüberlegungen sind steuerliche Überlegungen ein wesentliches Kriterium für die Wahl der Rechtsform eines Unternehmens. Aber auch Fragen des Gründungsaufwandes und der Gründungskosten sowie der zu erwartenden Verwaltungsaufwand spielen eine wichtige Rolle. Im Wesentlichen ist eine klassische Zweiteilung in Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften gegeben. Darüber hinaus gibt es einige Sonderformen.

Recht und Steuern

Wie aus den vorangegangenen Darstellungen ersichtlich, ist ein rechtliches- und steuerliches Grundwissen unabdingbar, um die Existenzgründung zu starten und durchzuführen. Letztendlich ist fast alles einer Reglementierung unterworfen, sei es die Voraussetzungen zur Gründung, die Rechtsformwahl, die zu schließenden Vertragswerke, das Zivilrecht – insbesondere Handels- und Wettbewerbsrecht –, das Urheberrecht, das Arbeitsrecht, Sozialabgaben für Mitarbeiter, die Mitgliedschaften in der IHK u.a. Pflichtmitgliedschaften, das Steuerrecht, Genehmigungen für die Ausübung bestimmter Gewerbe, mögliche Pflichtversicherungen und vieles mehr.

Förderungen/Förderprogramme

Die Förderung von Gründungen und die Stabilisierung von Unternehmen ist schon immer ein wirtschaftspolitischer Schwerpunkt der Bundes- und Landesregierungen. Das übernommene Risiko und die übernommene gesellschaftliche Verantwortung werden mit entsprechenden Förderungen/Förderprogrammen begeleitet. Es gibt zahlreiche staatliche Fördermittel, die zum Aufbau und zur Festigung Ihres Unternehmens am Markt sowie für die Erhaltung von Arbeitsplätzen bereitgestellt werden. Für die Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit werden der Gründungszuschuss (ALG I) und das Einstiegsgeld (ALG II) bereit gehalten. Aber auch die begleitende Beratung der Existenzgründer wird im Rahmen des Gründungscoaching gefördert.

Startkapital und Finanzierung

Geschäftsmann, Euro-ZeichenGrundsätzlich braucht fast jeder Existenzgründer Startkapital, um sein Unternehmen in die Selbstständigkeit zu starten, da das vorhandene Eigenkapital in der Regel nicht ausreichend ist, um in Büroeinrichtung, Technik, Maschinen, Fuhrpark, Waren- und Verbrauchslager, Personal und vieles mehr zu investieren. Eine Unternehmensfinanzierung kann nicht schematisch und starr betrachtet werden, dennoch dienen die Finanzierungsregeln in unterschiedlichen Modifikationen im Rahmen von Bonitätsbeurteilungen durch Kreditinstitute, Versicherungen u.a. der Feststellung für die Ausreichung oder Nichtausreichung von Finanzmitteln. Der Erlangung von Finanzmitteln – unabhängig davon ob diese vom freien Markt oder förderbezogen sind – steht in der Regel die Beireichung von Unterlagen vor, welche über den Existenzgründer und sein Vorhaben und der gedachten Entwicklung Auskunft (Businessplan/Unternehmenskonzept) geben:

  • Vorstellung des Existenzgründers – Lebenslauf
  • kurze Beschreibung und Darstellung des Existenzgründungsvorhabens
    • Unternehmensform, Dienstleistung/Produktbeschreibung, Branche, Standort, Marktanalyse, Marketing, Vertriebswege, Personal, Kalkulation …
  • Umsatzvorschau
  • Rentabilitätsvorschau
  • Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan.

Kommunikation

Der Erfolg eines Unternehmens hängt in der heutigen Zeit maßgeblich von der geführten Kommunikation ab, denn täglich kommuniziert man mit vielen Personen der unterschiedlichsten Institutionen und Ebenen, mit Geschäftspartnern, mit Kunden, Warenlieferanten, Banken, Behörden und Mitarbeitern. Auch die Werbung zählt zur Kommunikation, so dass ein durchdachtes Kommunikationskonzept somit ein Schlüssel für den beruflichen und privaten Erfolg sein kann.

Marketing und Organisation

Ferner ist der Existenzgründer auf ein ausgewogenes Marketingkonzept und eine übersichtliche Betriebsablauforganisation angewiesen.

Versicherungen und Vorsorge

Als Existenzgründer geht man das Risiko des unternehmerischen Erfolges ein, gegen welches man sich nicht versichern kann. Allerdings liegen wirtschaftliches, betriebliches Risiko und der Erfolg dicht beieinander, so dass über betriebliche Versicherungen (z.B. Haftpflichtversicherungen, Sachversicherungen) aber auch private Vorsorge und persönliche Versicherungen zur Sicherung der Arbeitskraft und Leistungsfähigkeit eine Grundabsicherung erfolgen kann.

Greifen Sie auf das Fachwissen zu, das Sie für die Gründung und/oder Sicherung Ihres Unternehmens benötigen.